Aktuelles

Hier lesen Sie Berichte über Neuigkeiten aus unserer Genossenschaft.
Unsere Veranstaltungen und besonderen Projekte finden Sie unter Aktuelle Veranstaltungen.

 

Leserbrief: Hausnotruf ist so wichtig!

von Anne Krüger

Liebe Nachbarn und Mitglieder unserer Baugenossenschaft,

ich möchte euch von einem Erlebnis berichten, das mir gezeigt hat, wie lebenswichtig der Hausnotruf sein kann:
Vor einigen Wochen bin ich morgens beim Aufstehen im Schlafzimmer gestürzt, lag hilflos auf dem Boden und konnte gerade noch ins Badezimmer kriechen. Doch dann konnte ich nicht mehr aufstehen, mich nicht einmal bewegen.
Da lag ich nun auf dem Badezimmerboden und hoffte darauf, dass es mir gleich wieder besser ginge. Leider war dem nicht so. Ich war bei Bewusstsein und hörte, wie es bei mir an der Haustür klingelte, konnte mich aber nach wie vor nicht rühren und mich in keiner Weise bemerkbar machen. Zum Glück war die Heizung eingeschaltet, so dass ich nicht frieren musste. Denn insgesamt hat es 36 Stunden gedauert, bis mein Enkel kam und mich erlöste.

Könnt ihr euch vorstellen, wie endlos dieser Zeitraum war?

 

Drei Mitglieder und das Leben im Corona-Alltag

Lasst uns Kontakt halten!

Christa Warnck

Frau Warnck, Corona hat die Welt auf den Kopf gestellt. Wie erleben Sie diese selt­same neue Zeit?
Das hat wohl alle und besonders uns Ältere von heut auf morgen eiskalt erwischt. Man hatte zwar schon von der Pandemie gehört, aber wir sind immer wieder recht normal zusammengekommen. Wenn man nicht mehr berufstätig ist und allein wohnt, sind solche geselligen Anlässe sehr wichtig. Als es hieß, die Kontaktverbote genau einzuhalten, war das schlimm für uns. Im Sommer gab es nochmal ein bisschen Freiheit, das hat gutgetan. Aber nun ist damit seit Ende Oktober wieder Schluss.

Wie würden Sie die Stimmung in Ihrem Umfeld beschreiben?
Die Leute sind froh und dankbar, wenn sie ein gesundes normales Leben führen können. Aber eigentlich ist die Stimmung eher ein dauerhaftes Beklagen und Hoffen, dass die Pandemie bald ein Ende  findet.
Ich habe Angst, dass die Kontakte abbrechen. Wie sollen wir das schöne Gemeinschaftsgefühl aufrechterhalten, wenn ein regelmäßiges Treffen nicht mehr möglich ist? Dass die traditionelle Aktion mit dem WohnlichT ausfällt, ist tragisch, denn es ist für manche das Einzige, was sie an Gemeinschaftlichem rund um Weihnachten haben.

 

100 Jahre Hamburger Wohnen

Zukunft bauen. Seit 1921!

Vor ziemlich genau 100 Jahren finden 22 Menschen den Mut, eine Genossenschaft zu gründen. Ihre Idee: Sie wollen gemeinsam ein Grundstück kaufen, um eine sichere Versorgung mit bezahlbaren Wohnungen zu erreichen. Mittlerweile bewirtschaftet unsere Baugenossenschaft rund 5.000 eigene Wohnungen. Eine enorme Leistung, deren spannende Geschichte Sie im Jubiläumsjahr 2021 an dieser Stelle entdecken.

Am 5. Februar 1921 war es amtlich: Die „Laubenkolonisten“ aus Stellingen erhielten vom Amtsgericht Hamburg den Eintrag ins Genossenschaftsregister. Damit war der erste Grundstein für die „Hamburger Wohnen“ gelegt. Unsere heutige Baugenossenschaft entstand aus insgesamt vier Vorgängern, die alle in den frühen 1920er-Jahren gegründet wurden. Denn die Idee, im solidarischen Schulterschluss mehr für alle Einzelnen zu erreichen, war damals so modern wie heute wieder.

Die anderen drei Vorgängergenossenschaften waren die „Eisenbahner“ sowie die „Baugenossenschaft Barmbeck“ und die „Gemeinnützige Baugenossenschaft Rübenkamp“. Letztere schlossen sich 1940 zur „Gemeinnützigen Baugenossenschaft Hamburg Nord- ost eGmbH“ zusammen. Im Herbst 2007 fusionierte die „Baugenossenschaft Hamburg-Nordost eG von 1922“ schließlich mit der „Wohnungsgenossenschaft Langenfelde eG von 1921“ zur „Hamburger Wohnen“.

Zum Auftakt unserer Zeitreise haben wir aus den 100 Jahren Hamburger Wohnen 10 Ereignisse zusammengestellt, die beispielhaft für die Entwicklung unserer Genossenschaft stehen. Betrachten Sie Ihr Zuhause einmal aus einem neuen historischen Blickwinkel – anhand dieser 10 Stationen der Hamburger Wohnen.

 

Einkaufsshuttle „Linse“ zum Markt in Eidelstedt

Start: Voraussichtlich ab März 2021
Bitte beachten während der Coronapandemie:
Der Fahrdienst kann pro Fahrt lediglich 3 Personen mitnehmen und fährt gegebenenfalls eine zweite Tour. Für jeden Fahrgast besteht die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Durch die fehlende Infrastruktur in der „Linse“ sind die Wege zum Einkaufen für ältere und weniger mobile Menschen umständlich und weit. Dazu wurde in verschiedenen Umfragen und im Nachbarschaftstreff viel diskutiert.

Im Rahmen der Daseinsvorsorge und der Sicherung von Lebensqualität unserer älteren Mieter bieten wir seit Ende Juli in Kooperation mit der DRK-Sozialstation Lokstedt/Stellingen in der „Linse“ jeden Mittwoch einen „Einkaufsshuttle“ zum Markttag am Eidelstedter Marktplatz an. Finanziell unterstützt wird dieses Projekt vom Bezirksamt Eimsbüttel und von unserer Baugenossenschaft.

 

Nachbarschaftstreff Sasel

Aktueller Stand

In der letzten Ausgabe der „bei uns“ haben wir Ihnen mitgeteilt, dass im Lüttmelland 12 b ein Nachbarschaftstreff für Sie gebaut wird. Der genaue Eröffnungstermin stand damals noch nicht fest.

Inzwischen haben wir entschieden, die Eröffnungsfeier ist für den Sommer 2021 geplant. Sie ahnen es gewiss schon: Grund hierfür ist die aktuelle Coronapandemie, denn eine Eröffnungsfeier mit vielen Personen ist derzeit leider nicht möglich.

Sollten Sie Interesse haben, sich im Nachbarschaftstreff zu engagieren, oder bereits Ideen und Wünsche­ für zukünftige Veranstaltungen haben, dann melden Sie sich gerne im Sozialen Management bei

Jonas Heinen
Telefon: 540 006 22
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gemütlicher Adventsnachmittag im Nachbarschaftstreff. Zum Abschluss erfolgt die feierliche Übergabe des WohnlichTs. Zum Redaktionsschluss stand noch nicht fest, in welcher Form diese Veranstaltung stattfinden kann. Die angemeldeten Teilnehmer*innen werden über mögliche Änderungen von uns informiert.

 

100 Jahre Hamburger Wohnen – Wir feiern später!

In Kürze steht ein ganz besonderes Jubiläum an: Unsere Baugenossenschaft Hamburger Wohnen wird 100! In den nächsten Wochen sollten deshalb über 7.000 Mitglieder eigentlich eine persönliche Einladung im Briefkasten haben: Gemeinsam wollten wir unser Jubiläum mit einem großen Fest feiern – am 28. August 2021 in der Kampnagel-Fabrik in Hamburg-Winterhude. Doch die Unsicherheit in der Coronapandemie hat uns dazu bewogen, unser Jubiläumsfest auf das Jahr 2022 zu verschieben. Umso größer ist die Hoffnung, dass wir dann wieder unbeschwert miteinander feiern können.

 

Die Nachbarschaftstreffs in diesen besonderen Zeiten

Die letzten Monate waren geprägt von Abstand zu Mitmenschen, Mund­Nase-Masken, Terminverschiebungen und ­Absagen geplanter und lange herbeigesehnter Veranstaltungen. Umso größer ist die Freude darüber, dass auch unter erschwerten Bedingungen vieles möglich ist. So fand beispielsweise das Barmbeker Gruppenleitertreffen im Sommer auf der Terrasse des Nachbarschaftstreffs statt und die Yogagruppe entschied sich dazu, bis weit in den Herbst draußen zu üben.

 

Coronapandemie – wie wir der Herausforderung begegnen

Corona hat in unserer Gesellschaft die Grenzen des Möglichen verschoben. Auch für unsere Genossenschaft und unsere Mitglieder hat sich in den letzten Monaten einiges geändert. Drei Mitarbeiter*innen berichten, wie die Pandemie ihren Arbeitsbereich beeinflusst hat.

 

46. ordentliche Vertreterversammlung

Die diesjährige, 46. ordentliche Vertreterversammlung unserer Genossenschaft fand am 29. Juni 2020 im Hotel „Grand Elysée“ unter Einhaltung der notwendigen Hygiene- und Abstandsvorschriften statt.

Von den 73 Vertreterinnen und Vertretern waren 36 erschienen. Zum Schriftführer wurde das Aufsichtsratsmitglied Uwe Timme bestellt. Gemäß der Tagesordnung und unserer Satzung haben die Vertreter den Prüfungsbericht des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V. Hamburg – Mecklenburg-Vorpommern – Schleswig-Holstein zum Geschäftsjahr 2018 sowie die Berichte des Vorstands und des Aufsichtsrats entgegengenommen, den Jahresabschluss 2019 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) genehmigt, den Beschluss über die Verwendung des Bilanz­gewinns 2019 gefasst und Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2019 Entlastung erteilt.

 
 

Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG

Försterweg 46
22525 Hamburg
Tel.: 040 540 006-0
Fax: 040 540 006-30
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!