Nachbarschaftsfonds

 

Rund um den Nachbarschaftsfonds

Was ist der Nachbarschaftsfonds?
Für unsere Mitglieder besteht seit September 2017 die Möglichkeit, für nachbarschaftsfördernde Projekte und Aktionen in den Quartieren finanzielle Unterstützung zu erhalten. Ganz im Sinne der genossenschaftlichen Prinzipien Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung stehen dafür jährlich 30.000 Euro als Gesamtsumme zur Verfügung.

Wie funktioniert der Nachbarschaftsfonds?
Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, für seine Idee einen Antrag zu stellen. Das geht schriftlich oder mündlich innerhalb einer Abgabefrist. Aus diesem Antrag muss hervorgehen, welches Vorhaben besteht, wer aus der Nachbarschaft daran Interesse hat und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Pro Antrag stehen maximal 3.000 Euro zur Verfügung, in Ausnahmefällen bis zu 5.000 Euro.

Wer entscheidet über die Anträge?
Der Vergabeausschuss, bestehend aus fünf ehrenamtlich tätigen Mitgliedervertreterinnen und -vertretern, entscheidet über die Anträge nach dem Mehrheitsprinzip auf seinen Sitzungen, die einmal im Quartal stattfinden. Die nächsten Sitzungen sind am 13. November 2018 und 12. Februar 2019. Die Abgabefrist für schriftliche Anträge beträgt vier Wochen vorher, für mündliche Anträge zwei Wochen.

 

Die Mitglieder des Vergabeausschusses über den Nachbarschaftsfonds:

Was gefällt Ihnen an der Idee des Nachbarschaftsfonds?

  • Rasmus Karsties
    Für die Mitarbeiter ist es ein verantwortungsvoller Job, aber für die Mitglieder ist es das direkte Wohnumfeld, „das Leben“, das sie beeinflussen können.

  • Horst Glaser
    Gute Ideen bereichern unser genossenschaftliches Zusammenleben, machen das Leben ein bisschen bunter und regen andere Menschen zum Nachdenken und Mitmachen an. Bestimmt gibt es etwas, das Sie schon immer in Ihrer Siedlung verbessern oder anders haben wollten! Jetzt gibt es die Möglichkeit, durch den Nachbarschaftsfonds diese Ideen mit einem kleinen Aufwand zu realisieren.

  • Ralf Knudsen
    Ich denke, es ist eine tolle und nicht selbstverständliche Möglichkeit für uns Mieter und Nachbarn der Baugenossenschaft Hamburger Wohnen, neue und vielleicht auch mal ungewöhnliche Ideen zur Förderung der Nachbarschaft umzusetzen. Ganz egal, ob es sich um bleibende Einrichtungen, die immer wieder von den Nachbarn genutzt werden können, oder um einmalige Aktionen zur Förderung der Nachbarschaft handelt.

  • Gesine Scheunemann
    Er fördert den urgenossenschaftlichen Ansatz: die Gemeinschaft. Um Geld aus dem Fonds zu beantragen, müssen die Mitglieder sich austauschen, Ideen entwickeln, planen, zu einer Entscheidung kommen, Unterschriften sammeln und dann in Form eines Antrags in die Umsetzung gehen.

  • Astrid Glißmann
    Insbesondere durch meine zweimalige Mitarbeit bei der Organisation eines Flohmarkts in Lüttmelland weiß ich, dass die Vorbereitung und Umsetzung zum Beispiel von Mitgliederfesten neben Zeit auch Geld kostet. Dies kann eine Hürde sein, die mit diesem Fonds genommen werden kann.


Warum haben Sie sich für die Mitarbeit im Vergabeausschuss gemeldet?

  • Rasmus Karsties
    Das Einbringen in die Genossenschaft ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Es geht eben nicht nur um „das Wohnen“, sondern um viel mehr.

  • Ralf Knudsen
    Ich finde es spannend und interessant, an einem so tollen Projekt zur Förderung einer guten Nachbarschaft teilzuhaben. Ich hoffe, dass der Fonds überall bekannt wird und wir viele Anträge zur Entscheidung bekommen. Also haben Sie keine Scheu – wir freuen uns auf Ihre Ideen!
    Gesine Scheunemann So habe ich die Möglichkeit, aktiv zu gestalten und zum Erfolg des neuen Nachbarschaftsfonds beizutragen.

  • Astrid Glißmann
    Die Mitarbeit ist eine tolle Basis, um Aktivitäten und Ideen von Mitgliedern, die dem Miteinander in der Wohnanlage zugutekommen können, zu unterstützen. Vielleicht schließt dieses Angebot die Lücke, die die Mitglieder bisher daran gehindert hat, ein kleines Fest in der Wohnanlage auszurichten oder einen Wunsch für eine Verbesserung in der Wohnanlage auszusprechen.


Warum sollen unsere Mitglieder den Nachbarschaftsfonds nutzen und Anträge stellen?

  • Rasmus Karsties
    Gibt es eine bessere Möglichkeit, in meinem Wohnumfeld direkt und unbürokratisch etwas anzuschieben? Meine Nachbarn und ich wissen doch am besten, wie unser Wohnumfeld noch attraktiver gestaltet werden kann.

  • Astrid Glißmann
    Eine Genossenschaft lebt vom Miteinander. Dieser Gedanke ist vielen neueren Nachbarn leider nicht mehr bewusst. Durch den Gemeinschaftsgedanken wächst das Miteinander – eine Verbindung von Alt zu Jung, Single zu Familie kann entstehen. Manchmal bedarf es hierfür einiger Hilfsmittel, wie einer Bank an einem schönen Platz, wo man sich zum Plausch treffen kann. Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn, tragen Sie Ideen zusammen, was Sie in diesem Jahr mal gemeinsam auf die Beine stellen können.

  • Ralf Knudsen
    Wir möchten gemeinsam mit allen Mitgliedern dafür sorgen, dass das Geld aus dem Nachbarschaftsfonds Ende 2018 für viele tolle Ideen zur Förderung einer guten und intensiven Nachbarschaft komplett verbraucht wurde.


Fragen und Anträge richten Sie gerne an:
Theresa Wildgrube
Abteilung Soziales Management
Telefon: 040 540 006 22
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Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG

Försterweg 46
22525 Hamburg
Tel.: 040 540 006-0
Fax: 040 540 006-30
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