Hamburgs Friseure werden 2019 wohl auf einige Kundinnen verzichten müssen. Denn mit dem Weihnachtsmärchen ­„Rapunzel“ brachte das Ernst Deutsch ­Theater insbesondere die junge ­Damenwelt auf ganz neue Frisurideen. 

Eigentlich scheint ein Weihnachtsmärchen doch kaum geeignet, einen neuen Frisurentrend zu setzen. Erst recht, wenn es aus den Büchern der Brüder Grimm stammt, deren Geschichten häufig eher unter die Kategorie „schaurig“ fallen. Wenn das Ernst Deutsch Theater eins der Märchen auf die Bühne bringt, ist aber offenbar alles möglich. 

Die fünfjährige Sina war jedenfalls ganz begeistert von Rapunzels blondem Zopf, der sich nahezu über die gesamte Bühne schlängelte. „Ich will auch einmal so lange Haare haben“, verriet sie, an ihren kurzen Locken zupfend. Mamas Einwand, dass das doch ganz schön unpraktisch sei, ließ sie nicht gelten. Im Gegenteil: „Dann hätte ich für meine Puppe und meinen Hasen eine Schaukel.“ „Und ich eine Hängematte“, meinte ihr großer Bruder Tom (11) grinsend.

Mit ihren schulterlangen Zöpfen hatten die drei Freundinnen Emma (8), Sandra (9) und Henriette (10) eigentlich schon den richtigen Rapunzel-Look. Das reichte ihnen aber nicht. „Die Haare sollen noch viel länger werden – bis zum Boden“, meinten sie fast im Chor und beschlossen deshalb, „nie wieder zum Friseur“ zu gehen. Na ja, ob ihre Eltern da mitspielen, wird sich wohl beim nächsten Weihnachtsmärchen zeigen …

Auch 2019 laden wir wieder alle Hamburger-Wohnen-Kinder zum Weihnachtsmärchen ein. In diesem Jahr steht „Hans im Glück“ auf dem Programm. Weitere Informationen zu den Vorstellungen und zur ­Ticketreservierung gib es in der September-Ausgabe 2019 der „bei uns“. 

 

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