Beim Thema Selbstverteidigung geht es nicht nur um Sicherheit, sondern auch um das Selbstvertrauen, sich im Notfall schützen zu können. Gerade für Frauen und Senioren, die häufig körperlich unterschätzt werden. Es ist wichtig und sinnvoll, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Die erfahrene Ju-Jutsu-Trainerin Fatma Keckstein stellte am 24. April 2018 in unserem Nachbarschaftstreff in Barmbek die „Erste- Hilfe-Maßnahmen der Selbstverteidigung“ vor. Ziel der Selbstverteidigung ist nicht, dem Angreifer den größtmöglichen Schaden zuzufügen, sondern zu wissen, wie Sie sich aus einer Gefahrensituation befreien oder sie vermeiden können. Es geht in erster Linie darum, sich selbst zu schützen.

Während des Senioren-Selbstverteidigungskurses vermittelte Fatma Keckstein den Teilnehmenden viel theoretisches Wissen und machte darauf aufmerksam, was zu vermeiden sei und wie sie in bestimmten Situationen reagieren sollten. Aber auch praktische Übungen kamen nicht zu kurz. An ihrem Kurspartner „Chris“ (einer Pappfigur) konnten die Teilnehmenden Körperstellen mit roten Klebepunkten markieren, an denen ein Griff, Schlag oder Tritt den Angreifer zumindest kurzfristig außer Gefecht setzen könnte. Mit einem Übungskissen konnten sie auch für den Ernstfall trainieren, falls es tatsächlich zu Handgreiflichkeiten kommen sollte – diese Hemmung muss schließlich auch erst mal überwunden werden. Interessant war auch der Blick in die weibliche Handtasche. Welche Utensilien daraus könnten gegebenenfalls unterstützen, wenn sich zur Wehr gesetzt werden muss. Da ließ sich einiges finden!

Trotz des ernsten Themas gestaltete Fatma Keckstein den Kurs sehr unterhaltsam und abwechslungsreich. Die Teilnehmenden haben den Kurs mit einem durchweg positiven Gefühl verlassen – und eigentlich hätte er auch noch länger dauern können.

 

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