König Drosselbart: Fast vergessen, jetzt ein Star!

Dornröschen, Schneewittchen, Hänsel und Gretel kennt jedes Kind. König Drosselbart aber ist irgendwann in Vergessenheit geraten. Das hat das Ernst Deutsch Theater mit dem jüngsten Weihnachtsmärchen gehörig geändert.

Dass zu jedem gutem Märchen eine Prinzessin gehört, haben die Brüder Grimm auch bei König Drosselbart beherzigt. Allerdings kommt sie in dieser Geschichte gar nicht gut weg. „Ich will nicht! Ich will nicht! Ich will nicht!“, schreit sie ihren Eltern jedes Mal entgegen, sobald sie ihr einen neuen Prinzen vorstellen.

Dass sie sich ihren Ehemann selbst aussuchen will, ist ja nur allzu verständlich. Aber muss sie deshalb gleich zickig werden und sich über alle lustig machen? Herr und Frau König finden das gar nicht gut und beschließen deshalb: Der erstbeste arme Musikant, der vorbeikommt, darf sie heiraten.

Ein folgenschwerer Entschluss, denn tatsächlich erscheint bald ein armer Musikant. Für die verwöhnte Prinzessin bedeutet das: anstatt schöner Kleider und Diener von nun an Hunger und harte Arbeit auf dem Markt.

Glücklicherweise hat Autor und Regisseur Hartmut Uhlemann der jungen Frau zwei süße Hunde dazugedichtet, die sie treu auf Schritt und Tritt begleiten. Zusammen mit den Liedern von Gerd Bellmann ist das neue Leben der Prinzessin dann auch gar nicht so schlimm, sondern oft sogar sehr lustig. Und da ja der arme Musikant eigentlich König Drosselbart ist, findet das Märchen nicht nur auf der Bühne ein gutes Ende.

„Ich fand die Königseltern klasse“, meinte Charlotte (9), „die haben immer total übertrieben ‚Schätzchen‘ gesagt, das war witzig!“ Annika (9) war von der Musik sehr begeistert, und ihre Freundin Merle (8) hätte wohl am liebsten die beiden Hunde mit nach Hause genommen: „Die waren echt süß!“ Ihr fünfjähriges Schwesterchen Leni konnte sich gar nicht entscheiden: „Mir hat alles gefallen!“

Alle kleinen Märchenfans können sich jetzt schon auf „Rapunzel“ freuen, das für das Weihnachtsprogramm 2018 geplant ist. Nähere Informationen dazu erhalten Sie in der dritten Ausgabe der „bei uns“ im September 2018. Ab dann werden auch Reservierungen möglich sein.

 

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