Was gehört zu einem schönen Märchen? Nathalie braucht nicht lange zu ­überlegen: „Eine Prinzessin, ein Zauberer und ein Riese“, sprudelt es aus der Sechsjährigen heraus. „Hänsel und Gretel“ hat all das zwar nicht zu bieten. Aber Nathalie und viele andere kleine Besucher sind sich einig: „Das war lustig!“

Lustig? Hänsel und Gretel? Klassischer­weise ist das doch eine traurig-schau­rige Geschichte. Stimmt, klassischer­weise. Zum Glück übernahm aber wieder Hartmut Uhlemann die Regie des Weihnachtsmärchens und kreierte auch gleich eine neue Textfassung.

Zusammen mit den fantastischen Kostümen von Sabine ­Birker, dem zauberhaften Bühnenbild von Eva Humburg und den Ohrwürmen von Gerd Bellman entstand damit wieder ein Stück, das zwar die Ursprungsgeschichte erzählt, allerdings auf eine so leichte Art, dass selbst die finsteren Gestalten gar nicht mehr ganz so finster erscheinen. So war nicht nur Nathalie am Schluss ganz begeistert. „Ich fand die Hexe und den ­Raben total witzig“, meinte der zehnjährige Lasse. Seine Zwillingsschwester Pia schwärmte von der Taube, die Regisseur ­Uhlemann Hänsel und Gretel als Freundin in das Stück eingebaut hatte, und Schwesterchen Svea (7) war ganz fasziniert vom Lebkuchenhaus, auch wenn sie noch rätselte: „War das wirklich aus Lebkuchen?“

In diesem Jahr steht „König Drosselbart“ auf dem Programm. Die Karten für Kinder bis zum 14. ­Lebensjahr gibt es wieder gratis, die Karten für ­Erwachsene und Jugendliche kosten 7,50 Euro. Die Aufführungen werden am Sonntag, 3. Dezember 2017, um 13.30 Uhr sowie am Samstag, 9. Dezember 2017, um 13.30 Uhr und 16.00 Uhr stattfinden. In der dritten Ausgabe der „bei uns“ im September 2017 werden wir erneut auf dieses Angebot hinweisen. Ab dann werden auch Reservierungen möglich sein.

 

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