Wie sollten wir das 10-jährige Jubiläum unseres Nachbarschaftstreffs besser feiern als mit einem bunten Fest direkt vor Ort? Auf dem Marktplatz vor dem Nachbarschaftstreff waren ein Grillzelt, eine kleine Bühne und Biertischgarnituren mit Tisch­decken und Blümchen in Logofarben der Hamburger Wohnen aufgebaut. Doch leider hat das Wetter nicht mitgespielt. 

Bereits bei den Festreden von Sönke Selk und Simone Zückler am Mittag begann es zu tröpfeln – und es hörte nicht mehr auf. Wir haben das Fest dann nach und nach in die Räume des Nachbarschaftstreffs verlegt, wo Uwe Behrmann seine Rede im Namen aller aktiven Ehrenamtlichen im Laufe des Nachmittags nachholte.

Geschützt im Trockenen konnten alle Be­sucher auf Stellwänden die lebendigen 10 ­Jahre des Nachbarschaftstreffs in Form von ­Fotos, Gruppeninfos und Zitaten nachver­folgen. Es war beeindruckend und ergreifend zu sehen, wie viel in diesen Jahren auf die Beine gestellt wurde und viele Akteure auf den Fotos von 2006 noch heute mit dabei sind. Für alle, die noch mehr wissen wollten, gab es auf einem Büchertisch das Buch ­„Lebensgeschichten aus der Linse“.

Eine ganz besondere Überraschung hielten unsere engagierten ehrenamtlichen Nachbarn parat: Sie hatten im Museum der Arbeit sehr schöne Lesezeichen hergestellt, die mit den eingedruckten Vornamen an die jeweiligen Gäste als Andenken verschenkt wurden. Das war eine gelungene Umsetzung des Mottos „Füreinander und Miteinander“. Dass bei dem Fest auch ausreichend für Hunger und Durst geboten wurde, versteht sich von selbst. Ähnlich ist es mittlerweile auch in puncto Musik. In der „Linse“ gibt es kaum eine Feier ohne richtig gute Livemusik. Die Band „Time for Folk“ kam sehr gut an und animierte zum Klatschen und Mitsingen.

Die Besucher des Festes hatten viel Freude mit Zauberer und Bauchredner „Serge“, und nicht nur die Kinder hatten großen Spaß beim Heißen-Draht-Spiel. Aufgrund des Wetters waren leider viele der 500 angemeldeten Gäste nicht gekommen. Doch denen, die mit dabei waren, hat es sehr gut gefallen. Viele waren beim Abschied ganz „beseelt“. Eine Nachbarin hat es sehr schön in Worte gefasst: „Im Nachbarschaftstreff wird so viel gelacht und wir haben immer viel Spaß zusammen. Ich fühle mich anerkannt und gebraucht. Das macht mich froh. Das Gemeinschaftsgefühl in unserer Nachbarschaft hat sich intensiviert und gefestigt.“

Trotz des unwirtlichen Wetters verweilten viele bis zum frühen Abend, und eines ist gewiss: Das schöne Fest wird bei vielen noch lange in Erinnerung bleiben. 

 

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