Ein Blick in die Geschichte

Hamburg war im 19. Jahrhundert eine wahrhaft wachsende Stadt: Zwischen 1860 und 1910 verfünffachte sich die Bevölkerung der Hafenstadt innerhalb von 50 Jahren auf eine Million Menschen. Der dringende Bedarf an Wohnungen wurde damals jedoch nicht durch Privatpersonen oder den Staat befriedigt, sondern durch genossenschaftlichen Wohnungsbau, in der Zwischenkriegszeit zusätzlich durch staatlichen Wohnungsbau und in der Nachkriegszeit durch gemeinnützigen Bau von großen Wohnsiedlungen. Was können wir heute bei steigenden Wohnungspreisen und ­Mieten aus dieser Erfahrung lernen?

Unser Referent ist der Technikgeschichtler Dr. Jürgen ­Bönig (Foto). Seit der ersten Ausstellung „Vorwärts und nicht vergessen. Arbeiterkultur in Hamburg um 1930“ im Jahr 1982 sind Arbeiterwohnen, Eigenhilfe und Genossenschaft Themen des Museums der Arbeit. In weiteren Ausstellungen zur Mobilität in Hamburg wurde das konfliktreiche Zusammenwirken von Arbeiterbewegung, Genossenschaftsbewegung und Staatshandeln bei der Lösung der Wohnungsfrage sichtbar. Dr. Jürgen Bönig war 28 Jahre lang als Ausstellungsmacher im Museum der Arbeit tätig. 

Ort: Nachbarschaftstreff Langenfelde
Termin: Dienstag, 2. April 2019, um 18.15 Uhr
Kosten: Eintritt frei
Anmeldung: bitte bis zum 18. März 2019



 

Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG

Försterweg 46
22525 Hamburg
Tel.: 040 540 006-0
Fax: 040 540 006-30
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