In der ersten Jahreshälfte hat die Corona­Pandemie die Welt beherrscht wie kaum ein anderes Ereignis in den vergangenen Jahrzehnten. Umso größer ist die Erleichterung, dass wir uns in Deutschland seit Juli wieder Richtung ­Normalität bewegen. Zum einen nehmen die Lockerungen zu, zum anderen haben wir uns mittlerweile auch an die Hygiene- und Abstandsregeln gewöhnt und nehmen diese nicht mehr so stark negativ wahr.

Bei der Hamburger Wohnen erlangen wir ebenfalls schrittweise unseren gewohnten Arbeitsalltag zurück. Nachdem die Mitarbeiter*innen elf Wochen abwechselnd im Homeoffice gearbeitet haben, sind nun wieder alle in der Geschäftsstelle an Bord. Auch der persönliche Kontakt mit Mitgliedern und Geschäftspartnern wird nach und nach wieder ausgeweitet.

Wirtschaftlich haben die Folgen der Pandemie bisher nur geringe Auswirkungen auf die Genossenschaft gehabt. Unser Ziel ist es, mit allen Mitgliedern, die aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notlage geraten sind, eine tragfähige Lösung zu finden. Sprechen Sie uns deshalb bitte frühzeitig an, wenn Sie gegenüber der Genossenschaft in Zahlungsschwierigkeiten kommen.

Aufgrund der Corona-Pandemie gestoppte Modernisierungsmaßnahmen werden wieder fortgeführt. Jedoch haben wir uns zuvor sehr intensiv damit auseinandergesetzt, wie wir diese zumutbar für unsere Mitglieder umsetzen können. So soll beispielsweise bei einer Innenmodernisierung regelmäßig der Bezug einer Ausweichwohnung angeboten werden.

In den Nachbarschaftstreffs finden unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder wöchentliche Veranstaltungen statt. Den Auftakt hat die „Linse Klönrunde“ gemacht. Trotz der Auflagen sind die Runden sehr herzlich und gesellig.

Mit großer Freude sind die „Linse-Tüftler“ einschließlich Fahrradsprechstunde wieder für die Mitglieder da. Leider können sie nicht alles reparieren, was in den letzten Monaten kaputtgegangen ist, aber sie werden sicherlich viele Gegenstände vor der Entsorgung retten.

Als erster Ausflug in der Corona-Zeit fand ein Stadtrundgang mit dem Straßenmagazin „Hinz&Kunzt“ statt. Der ehemals obdachlose Chris führte durch die Innenstadt und zeigte Orte, die für Menschen ohne Obdach von großer Bedeutung sind.

Unsere Schutzmaßnahmen passen wir laufend an die jeweils aktuelle Verordnung des Hamburger Senats an. Wir hoffen sehr, dass sich die negativen Auswirkungen der Pandemie weiter verringern und wir unseren Mitgliedern schon bald den gewohnten Service sowie viele schöne gemeinsame Veranstaltungen und Ausflüge anbieten können.

 

Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG

Försterweg 46
22525 Hamburg
Tel.: 040 540 006-0
Fax: 040 540 006-30
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!