Vergrämung bzw. Vergrämen (aus der Jägersprache) bezeichnet das dauerhafte Vertreiben (Verscheuchen) oder Fernhalten von Wild – gewollt oder unabsichtlich. Vor allem Tauben, Krähen und Möwen werden gezielt vergrämt. Dabei werden angeborene Verhaltensweisen zur umweltneutralen Beeinflussung der Wildtiere ausgenutzt, z. B. durch Vortäuschen natürlicher Feinde.

Der natürliche Feind von Tauben, Krähen und Möwen sind Greifvögel. Ist ein Greifvogel in der Nähe, suchen sich die Tiere auf Dauer einen neuen Lebensraum, um gefahrlos zu überleben.

Im Quartier „Linse“ halten sich vermehrt Tauben auf und verschmutzen mit ihrem aggressiven Kot Balkone, Fensterbänke und Außenanlagen. Mit der Hilfe des Falkners Herbert Boger versucht unsere Genossenschaft, das Problem auf natürlichem Wege zu lösen. Seit Anfang August lässt Herbert Boger die Bussard-Dame Sally zwei- bis dreimal in der Woche zu unterschiedlichen Tageszeiten durch das Quartier fliegen, um die Tauben zu vergrämen.

Vergrämungsmaßnahmen sind nicht immer erfolgreich. Es ist aber auf jeden Fall einen Versuch wert, die Tauben mit natürlichen Mitteln zu verscheuchen. Die Maßnahme geht über mehrere Wochen und muss eventuell im Folgejahr wiederholt werden.

 

Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG

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