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Heizenergie wird immer teurer und belastet die Umwelt. Bei so märchenhaften Wintern wie in Hamburg kann die Heizung aber nicht ausgeschaltet bleiben. Niemand will schließlich frieren. Muss er auch nicht. Denn wer es richtig anstellt, spart Geld, tut der Umwelt etwas Gutes und dem eigenen Wohlbefinden auch.
Deshalb gibt es hier heiße Tipps von der Energieexpertin des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) Petra Oventrop.
Drehen Sie ruhig auf
Die optimale Raumtemperatur beginnt bei 18° Celsius (C). Das gilt insbesondere für Schlafräume. Im Wohnzimmer, Esszimmer oder Büro dürfen es auch gern 20 bis 22 Grad sein.
Tipp: Wer nicht leicht friert, kann mit der Temperatur bis auf 18° C runter gehen. Zwischen 18 und 22° C gilt: Jedes Grad weniger, spart etwa 6 % Energie.
Schalten Sie nie ganz ab
Erstmal klingt es kurios: Wer Kosten sparen will, sollte seine Heizung nie ganz abdrehen – weder in der Nacht, noch wenn er für mehrere Stunden die Wohnung verlässt. Der Grund ist aber einleuchtend: Um einen ausgekühlten Raum wieder auf Temperatur zu bringen, braucht es mehr Energie als einen relativ warmen Raum zu beheizen.
Tipp: Wenn Sie zur Arbeit gehen, senken Sie die Temperatur maximal um 3 bis 5° C – aber achten Sie auf eine Mindesttemperatur von 18° C. Sonst gibt’s Schimmel.
Bringen Sie Ihre Schäflein ins Trockene
Feuchte Luft sorgt nicht nur für Schimmel. Sie lässt sich auch schwerer aufheizen, als trockene. Deshalb ist es wichtig, auf die Luftfeuchtigkeit zu achten. Echtes Wohlfühlklima entsteht bei einer Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 %.
Tipp: Kaufen Sie sich einen Hygrometer und entsorgen Sie Ihre Luftbefeuchter. Ein Vier-Personen-Haushalt erzeugt täglich rund 10 Liter Wasser, dazu kommt Wasserdampf, der beim Duschen, Baden und
Kochen entsteht. Das ist mehr als genug. Deshalb:
Sorgen Sie für steife Brisen
Wer nicht gerade in einer Wohnung mit automatischer Be- und Entlüftung wohnt, sollte mindestens dreimal am Tag selbst für frische Luft sorgen. Und das geht so: Heizungen aus und für 3 bis 10 Minuten Fenster weit öffnen – am besten sogar für Durchzug sorgen. Danach Heizung wieder aufdrehen. Für Berufstätige geht das am einfachsten so:
1 x morgens | 1 x abends | 1 x vor dem Schlafengehen.
Tipp:
Wenn Sie keinen Thermostat mit Temperaturanzeige besitzen, notieren Sie sich die gewohnte Einstellung Ihrer Thermostaten auf einem Zettel. Das spart langes Herumprobieren und bares Geld.
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