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Im
letzten Jahr haben wir nahezu alle Wohnanlagen mit neuen, elektronischen
Heizkostenverteilern (HKV) vom Typ Telmetric Plus ausgestattet. Da das Prinzip
der neuen HKV vom dem der bisherigen Verdunster oder elektronischen HKV abweicht,
haben wir eine kurze Übersicht an Fragen und Antworten für Sie
zusammengestellt, die seit der Umstellung an uns herangetragen wurden:
1.
Das Prinzip der Telmetric Plus HKV:
Jeder
HKV ist zum 31.12. stichtagsprogrammiert. Bei Erreichen des Stichtages liest
sich der HKV von selbst ab. D.h. der bis dato aktuelle Verbrauch „rutscht" am
31.12. um 0.00 Uhr in den Speicher für den Vorjahresverbrauch und das Gerät beginnt
unter dem aktuellen Verbrauch wieder bei Null.
2.
Was bedeutet die Prüfzahl?
Die
Prüfzahl dient - wie zuvor die linke Skala der Verdunster - ausschließlich der
Kontrolle der abgelesenen Verbrauchseinheiten. Bei den Verdunstern musste die
linke Skala immer in einem bestimmten Verhältnis zur rechten Skala stehen,
damit die Abrechnung plausibel war. Diese Funktion übernimmt bei den neuen HKV
die Prüfzahl.
3. Was macht der
Ableser bei der Ablesung?
Der
Ableser liest die Werte ab, die der HKV am Stichtag in den Vorjahresspeicher verschoben
hat. Somit ist gewährleistet, dass, unabhängig vom Tag der Ablesung, stets die
Werte per 31.12. erfasst werden. Der Ableser stellt die HKV nicht auf Null. Das
machen die Geräte selbstständig (siehe 1.).
Wenn
bei Montage der neuen HVK das individuelle Aufmaß der Heizkörperleistung noch
nicht vorlag, befand sich zunächst die „Werksskala" auf dem neuen HKV. Diese
Werksskala ist, sozusagen „ab Werk", unabhängig von der tatsächlichen
Heizkörperleistung programmiert. Erst im Zuge der Hauptablesung zum 31.12.2009 wurde
dann die individuelle Programmierung der HKV nachgeholt. Diese sog. Endprogrammierung
(Austausch der Werksskala gegen die individuelle Heizkörper-Skala) erfolgte einmalig.
Sie hatte meistens zur Folge, dass die Verbrauchsanzeige zum 31.12. anschließend
höher war (dann hat der Heizkörper eine tatsächlich höhere Heizleistung als die
der Werkseinstellung) oder niedriger war (dann hat der Heizkörper eine niedrigere
Heizleistung als die der Werkseinstellung).
Beispiel:
Stand 31.12.2009 auf Werksskala: 400 VerbrauchseinheitenStand 31.12.2009 nach Endprogrammierung:
800 Verbrauchseinheiten
Es ist wichtig zu wissen, dass die Verdoppelung der Verbrauchseinheiten
keine Verdoppelung der Heizkosten bedeutet. Es ist lediglich eine
andere Skaleneinteilung. Der Preis je Verbrauchseinheit ergibt sich aus
der
Summe der Verbrauchseinheiten aller Wohnungen in der abgerechneten
Wirtschaftseinheit.
4.
(Wie) kann ich mit den vorherigen Geräten vergleichen?
Aufgrund
der völlig unterschiedlichen Prinzipien beider HKV-Generationen, ist ein
Vergleich nur sehr schwer möglich. Als Faustregel kann man vielleicht folgenden,
sehr groben Vergleich anstellen: 60 - 70 Einheiten entsprechen etwa 1
Verdunsterstrich.
Bei
den Wohnanlagen der ehemaligen Wohnungsgenossenschaft Langenfelde erfolgte die Hauptablesung
bisher im Sommer. Direkt nach der Ablesung fand also aufgrund der sommerlichen
Temperaturen kein oder kaum Verbrauch statt. Der jetzige Stichtag liegt mitten in
der Heizzeit, d.h., die Heizkörper sind zumeist geöffnet und verbrauchen sofort
nach der Selbstablesung des HKV am 31.12. um 0.00 Uhr weiter. Deshalb werden kurz
darauf höchstwahrscheinlich schon wieder Verbrauchseinheiten aufgelaufen sein.
Die Umstellung auf Null bekommen also nur diejenigen mit, die sich am Silvester
um 0.00 Uhr „zuprostenderweise" mit einem Glas Sekt vor ihrem Heizkörper einfinden.
Haben
Sie noch weitere Fragen zu der Umstellung? Dann rufen Sie uns gern unter 540 006 0 an.
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